Seminarbeispiel Optimierung
In diesem Beispiel wird ein Job vorgestellt, bei dem ein Hochdruckgas aus einer Bohrstelle 3 stufig entspannt wird. Dazu dienen 3 Flash-Units mit den Einstellungen Druck und Temperatur. Diese Variablen sollen nun so gewählt werden, dass die gewonnene Flüssigmenge nach der letzten Entspannungsstufe maximal wird.
Die in den 3 Flashs eingestellten Werte p und T sind innerhalb vorgegebener Grenzen optimiert. Wenn man diese innerhalb dieser Grenzen ändert und die Simulation erneut rechnet, erkennt man, daß die Flüssigmenge nach der letzten Entspannungsstufe geringer wird.
Zur Einstellung der Optimierung wählt man "RUN", "Optimization". Dort findet man auch die vorgegebenen Grenzen.
Dieses Beispiel wird im Fortgeschrittenen-Seminar behandelt, geg. auch im Einführungsseminar.
Hinweis:
Jobdateien aus CC6 werden beim Downloaden mit dem Internetexplorer als zip Datei gekennzeichnet. Das ist jedoch ein Fehler des Browers. Daher sollten die Dateien in cc6 umbenannt werden, also job.zip in job.cc6
Optimierung einer Destillation
Vergleich mehrerer Methoden in CHEMCAD
Basis der Optimierung einer Destillation ist die Übereinstimmung mit der Betriebsanlage. Nur wenn es gelingt, die Simulationsparameter so zu wählen, dass die Ergebnisse der Simulation mit denen des Betriebes übereinstimmen, hat man eine gute Chance einer erfolgreichen Durchführung der Optimierung. In CHEMCAD sind mehrere Methoden geeignet, diese Übereinstimmung auf interessante und leistungsfähige Weise, aber ohne großen Aufwand zu erreichen. Am Beispiel des Kolonnenwirkungsgrades und des Rückflußverhältnisses soll dies an zwei Methoden demonstriert werden. Der Kolonnenwirkungsgrad ist meist unbekannt und lässt sich mit den hier beschriebenen Methoden ermitteln. Beispieldateien und Script

